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Jens Meier

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    • Das Präsidium berichtet

      Ein Haus für die Zukunft des HSV.

      Als wir im Januar 2015 zum Präsidium des HSV e.V. gewählt wurden und das große „Haus des Vereins“ übernahmen, fanden wir eine Reihe von Überraschungen hinter der Eingangstür. Wir entdeckten großes Potential, aber auch Dinge, die wir konsequent aufräumen mussten. Nach einer schwierigen Zeit, die sicher länger dauerte, als wir es uns anfangs vorstellen konnten, hatten wir aber alle Räume des Hauses erkundet und dokumentiert. Nun galt es, ein sicheres und festes Fundament zu schaffen, auf dem das Haus nicht nur solide stehen, sondern noch weiter wachsen kann. Dies ist uns mit einem positiven Betriebsergebnis im zweiten Geschäftsjahr in Folge erfolgreich gelungen. Wir, und das heißt alle HSVerinnen und HSVer, wirtschaften hanseatisch, solide und nachhaltig.

      Ähnlich dachte sicher auch Paul Hauenschild, als er 1919 mit dazu beitrug, dass die Vereine SC Germania 1887 und FC Falke 06 im Hamburger Sport-Verein von 1888, vormals Hamburger FC 1888, aufgingen. Er wollte den HSV zu einem der bekanntesten und erfolgreichsten Sportvereine in Deutschland machen. Im Jahr 1928 hatte er großen Anteil daran, dass der HSV ein 130.000 Quadratmeter großes Grundstück in Norderstedt erwerben konnte, finanziert durch Spenden vermögender HSVer und Darlehen. Mit weiteren Mitteln wurde in Eigenleistung der Mitglieder die Anlage zum modernsten Sportzentrum seiner Zeit umgebaut. Paul Hauenschild gilt als einer der größten Förderer in der Geschichte des Hamburger SV. Mit seinem Erbe wurde 1963 der Bau eines modernen Umkleidehauses und 1965 eine Sporthalle mit 1.092 Quadratmeter Größe finanziert.


      hsv.de/news/meldungen/allgemei…das-praesidium-berichtet/
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    • Muss der e.V.-Präsident nicht auch Anfang des Jahres gewählt werden? Wenn er für drei Jahre gewählt wurde, würde die Amtszeit jetzt auslaufen.
      Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man gar nicht erst versucht hat!
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    • ente schrieb:

      Wurde Meier nicht vor c.a. einem Jahr vom “Hafen“ und der Stadt Hamburg mal eingebremst als es zu der Zeit um den AR Vorsitz ging? Da war doch mal was.

      Auf eines können sich fast alle seine Kritiker einigen: Meier habe wohl manchmal Wichtigeres zu tun. Dieser Satz ist eine Art Code für etwas, was sie Meier im Hafen übel nehmen: seinen Einsatz beim HSV. Meier trägt nicht nur eine Rautenjacke (dezent, Schwarz auf Schwarz), hat seit 26 Jahren eine Dauerkarte und seit 17 Jahren einen auf seinen Namen reservierten Tisch im VIP-Bereich des Stadions, er ist auch Präsident des HSV e. V., der für Volleyballer, Handbiker oder Mutter-Kind-Turnen zuständig ist. Und er sitzt im Aufsichtsrat der HSV Fußball AG, der Profifußball-Abteilung.

      HSV und HPA, das geht für viele nicht zusammen. Vielleicht geht für sie aber noch viel weniger zusammen, dass da ein Sunnyboy braun gebrannt und gut gelaunt durchs Leben schwebt, während sie sich in der Krise wähnen. Dass einer von der Manager-Universität in St. Gallen seit acht Jahren jeden großen Krach im Hafen schadlos übersteht und auch noch sagt, man müsse seine Grenzen verschieben, um zu wachsen. Es hilft wenig, dass Meier immer wieder erzählt, sein Vater sei zur See gefahren.

      Es ist ein kühler Hamburger Frühlingsabend, seit Stunden dröhnt Partymusik in die HSV-Vereinsbüros, die wenig glamourös in einem Seitentrakt des Stadions liegen. Meier läuft durch die langen Flure zur Präsidiumssitzung. "Moin, Herr Präsident", sagt einer mit roter Krawatte. Händeschütteln. Schulterklopfen. "Wie ist die Stimmung?", fragt Meier.

      Quelle und mehr zum Thema. :cyb:
      Ihr werdet uns nicht los! :effe:

      Tick Tack Tick Tack, wir gehen euch weiter auf den Sack!



    • anheuser schrieb:

      Dieses öffentliche Theater macht müde.
      Wohl wahr.

      Die Entwicklung macht deutlich, dass es ohne ein Reset nicht geht.

      Zur nächsten Mitgliederversammlung des e.V. sollte deshalb ein (erneuter) Antrag auf Abwahl des Präsidiums gestellt werden, um allen Beteiligten einen (halbwegs) unbelasteten Neuanfang zu ermöglichen.

      Ich finde es gut und richtig, dass man den Einfluss von Kühne zurückfahren will. Das Präsidium halte ich dazu in seiner aktuellen Besetzung für ungeeignet.
    • HBS-Christoph schrieb:

      Es würde in der Tat perfekt ins Bild passen, wenn es stimmt, dass er die Nachfolge von Bruchhagens anstrebt (welch gruseliger Gedanke, der ist bestenfalls mit Jarchow eine Stufe zu stellen). Dem Vernehmen nach hat er in seinem Hafenjob keine Vertragsverlängerung bekommen.

      Bild, Artikel vom 26.12.16 schrieb:

      ... Dessen [gemeint ist Wolfgang Hurtienne] Aufgabenbereich wird künftig Jens Meier (Grundgehalt: 259.371 Euro plus 45.000 Euro variable Vergütung) mit schultern müssen.

      Denn Meier gilt – vornehm ausgedrückt – als unterbeschäftigt, obwohl er den Vorsitz in der HPA-Geschäftsführung innehat. Als solcher steht er auch für einen drohenden Verlust von 40 Millionen Euro im HPA-Haushalt.

      Senator Horch hat Meier kürzlich in einem normenverdeutlichenden Gespräch klargemacht, was er von dessen Nebenbei-Aktivitäten im HSV-Aufsichtsrat hält: Nichts.

      Aus SPD-Kreisen heißt es dazu: „Meier soll künftig mehr Pflicht als Kür machen.“ Heißt: Der hoch bezahlte Hafen-Manager muss mehr liefern als irgendwelche wolkigen Konzepte und ständiges Strahle-Lächeln. Sonst steht er auch er zur Disposition.
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    • princedenmark1953 schrieb:

      anheuser schrieb:

      Dieses öffentliche Theater macht müde.
      Wohl wahr.
      Die Entwicklung macht deutlich, dass es ohne ein Reset nicht geht.

      Zur nächsten Mitgliederversammlung des e.V. sollte deshalb ein (erneuter) Antrag auf Abwahl des Präsidiums gestellt werden, um allen Beteiligten einen (halbwegs) unbelasteten Neuanfang zu ermöglichen.

      Ich finde es gut und richtig, dass man den Einfluss von Kühne zurückfahren will. Das Präsidium halte ich dazu in seiner aktuellen Besetzung für ungeeignet.
      Princedenmark, du weist doch immer fast alles aus deinem unerschöpflichen Protokoll-Archiv. Wann steht denn eigentlich die reguläre Neuwahl von Meier an. Ich hätte - wie oben bereits geschrieben - gedacht, dass seine Amtszeit jetzt nach drei Jahren ablaufen müsste. Oder sind es vier Jahre?
      Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man gar nicht erst versucht hat!
    • Raute.1887 schrieb:

      Wann steht denn eigentlich die reguläre Neuwahl von Meier an. Ich hätte - wie oben bereits geschrieben - gedacht, dass seine Amtszeit jetzt nach drei Jahren ablaufen müsste. Oder sind es vier Jahre?
      Du hattest mit Deinem Hinweis völlig recht.

      Das Präsidium und damit auch Meier wurde in der MV am 25.01.15 gewählt. Die Amtszeit beträgt drei Jahre. Die turnusmäßigen Neuwahlen müssten also im Januar 2018 stattfinden.
    • Satzungsauszug zum Ablauf der Präsidiumswahlen

      § 18 Ziffer 3 der Vereinssatzung schrieb:

      Die Wahl des Präsidiums erfolgt auf Vorschlag des Beirates. Der Beirat entscheidet, ob die Wahl als Einzel- oder als Listenwahl erfolgt. Der Beirat soll bei einer Einzelwahl für jedes Amt nach § 18 Ziffer 1 a) – c) mehr als einen Kandidaten, bei einer Listenwahl mehr als ein Kandidaten-Team für das Präsidium zur Wahl vorschlagen; im begründeten Einzelfall kann der Beirat davon abweichen. Ein Listenvorschlag muss eine Zuordnung der Kandidaten zu den Vereinsämtern nach § 18 Ziffer 1 a) – c) enthalten.
      Zum weiteren Ablauf vgl. § 17a der Vereinssatzung.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von princedenmark1953 ()

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    • Hsvmaniac schrieb:

      Diesen Machtkampf kann und wird er nicht gewinnen!
      Wer? Meier? Und Machtkampf mit wem? Mit Kühne?

      Ich denke, es gibt Chancen für einen anständigen Kompromiss. Meier (Und/oder der Beirat) will Gernandt nicht. Kühne will Gernandt. Meier sitzt formal am längeren Hebel, Kühne hat das Geld. Kühne steht moralisch ein Sitz im AR zu. Das bedeutet aber nicht, daß er jeden für diesen Sitz bestimmen kann. Zwischen Gernandt und Meier scheint was vorgefallen zu sein, das es schwer macht, zueinander zu finden. Wenn Gernandt sich im AR so verhalten hat, wie er sich in der Öffentlichkeit verhalten hat, dann hat Meier mein vollstes Verständnis.
      Ein anständiger Kompromiss wäre, Kühne schlägt einen Kandidaten vor, mit dem der Verein, hier in Person von Meier, auch leben kann.

      Dieses Balihoo ist vor einer solchen Wahl nicht unüblich. Unüblich ist allerdings, daß es öffentlich ausgetragen wird und das liegt im Moment in erster Linie an Kühne.
    • Fiete06 schrieb:

      das liegt im Moment in erster Linie an Kühne
      Ich weiß nicht so recht. Kritik an Meiers Wirken wurde doch auch schon 2016 laut und zwar nicht nur in der Bild.

      Bist Du wirklich davon überzeugt, dass das Ganze auch schon damals von Kühne/Gernandt gesteuert wurde?

      Beiersdorfer als bloßes (Bauern-) Opfer der großen Politik? Das kann ich mir nicht vorstellen.

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von princedenmark1953 ()

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    • princedenmark1953 schrieb:

      Satzungsauszug zum Ablauf der Präsidiumswahlen

      § 18 Ziffer 3 der Vereinssatzung schrieb:

      Die Wahl des Präsidiums erfolgt auf Vorschlag des Beirates. Der Beirat entscheidet, ob die Wahl als Einzel- oder als Listenwahl erfolgt. Der Beirat soll bei einer Einzelwahl für jedes Amt nach § 18 Ziffer 1 a) – c) mehr als einen Kandidaten, bei einer Listenwahl mehr als ein Kandidaten-Team für das Präsidium zur Wahl vorschlagen; im begründeten Einzelfall kann der Beirat davon abweichen. Ein Listenvorschlag muss eine Zuordnung der Kandidaten zu den Vereinsämtern nach § 18 Ziffer 1 a) – c) enthalten.
      Zum weiteren Ablauf vgl. § 17a der Vereinssatzung.
      Da ist dann seit Meier's Erstwahl ganz offensichtlich die Satzung geändert worden. Damals hat man ihn uns ja noch mit dubiosen Begründungen ohne Alternative vorgesetzt. Verantwortlich dafür war damals übrigens der Ehrenrat unter Vorsitz von Herrn Peters, der dann später von Meier in den AR berufen wurde...
      Die Dinge, die man falsch gemacht hat, bereut man nicht so sehr, wie die, die man gar nicht erst versucht hat!
    • princedenmark1953 schrieb:

      Fiete06 schrieb:

      das liegt im Moment in erster Linie an Kühne
      Ich weiß nicht so recht. Kritik an Meiers Wirken wurde doch auch schon 2016 laut und zwar nicht nur in der Bild.
      Bist Du wirklich davon überzeugt, dass das Ganze auch schon damals von Kühne/Gernandt gesteuert wurde?

      Fiete06 schrieb:

      Dieses Balihoo ist vor einer solchen Wahl nicht unüblich. Unüblich ist allerdings, daß es öffentlich ausgetragen wird und das liegt im Moment in erster Linie an Kühne.
      Und man beachte den ganzen Satz. Ich beziehe mich hier nicht auf die Situation von vor einem Jahr, sondern auf die Kandidatenauswahl jetzt im Moment. Und da war es Kühne, der die "Schlacht" in die Öffentlichkeit verlegt hat. Die Presse hatte zwar immer wieder Namen in den Raum geschmissen, aber nie wurde einer bestätigt oder dementiert. Bis Kühne kam.


      Ich sehe Jens Meier auch kritisch. Er würde sicherlich gerne der Chef vom HSV werden und zwar vermute ich Gründe, die eher persönlich sind, als dem HSV dienen. Ich bin mir auch absolut nicht sicher, ob er wirklich dafür geeignet ist, und wenn es nur aus dem Grund sei, daß er sich eine weitere Front von Gegenspielern eröffnet und er eh schon um seinen Job im Hafen zu kämpfen hat. Ich hab Bedenken, er verzettelt sich. Dazu kommt, daß ich bei ihm vom Feeling her ein schlechtes Gefühl hab. Alles rein subjektiv.

      Was aber ganz real für ihn spricht: Dem HSV eV geht es in allen Belangen gut, er ist gut strukturiert, hat wirtschaftlichen Erfolg und auch sportlichen Erfolg. Das ist zwar nicht allein sein Verdienst, aber er hat doch maßgeblich dazu beigetragen, daß es so läuft.

      Und das ist der Grund, warum ich Stand jetzt für eine Wiederwahl stimmen würde