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Entwicklung der Personalkosten

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    • Entwicklung der Personalkosten

      Der Begriff "Kaderkosten" wird häufig unterschiedlich interpretiert. Mal sind die bloßen Spielergehälter gemeint, ein anderes Mal fließen die Kosten für den Trainerstab ein und wieder andere gehen sogar noch weiter und beziehen die Personalgemeinkosten ein.

      Eine Diskussion lässt sich indes vermeiden, wenn man auf den in den HSV-Bilanzen verwendeten Begriff der "Personalkosten" und überdies auf den bis 2012/13 gebräuchlichen Begriff "Personalaufwand Bundesliga" abhebt:
      Saison
      Personalkosten
      Personalaufwand
      Bundesliga
      Bemerkungen
      2017/18
      56,000
      2016/17
      74,368
      52,600
      2015/16
      68,021
      NN
      2014/15
      69,256
      NN
      2013/14
      58,661
      NN
      2012/13
      62,990
      44,470
      2011/12
      61,006
      43,846
      2010/11
      63,368
      46,767
      2009/10
      54,176
      40,009
      2008/09
      61,492
      45,205
      2007/08
      53,107
      39,616
      2006/07
      47,908
      37,303
      2005/06
      41,999
      31,971
      2004/05
      34,195
      25,632

      Quellen: Die Personalkosten sind den im eBAnz. veröffentlichten Bilanzen entnommen. Der "Personalaufwand Bundesliga" wurde den sog. "Kurzbilanzen" des LiveMagazins entnommen. Er wird seit der Ausgliederung nicht mehr gesondert dargestellt.

      Dieser Beitrag wurde bereits 4 mal editiert, zuletzt von princedenmark1953 ()

    • Mausch IT-Services

    • ok, wir verlieren den sportlichen Erfolg 2010 und die Personalkosten steigen an. Ich glaube das muss 2012 sein, da ruft man den Sparkurs aus. Also Kosten senken. Tun sie aber nicht, im Gegenteil, sie steigen sogar. Meiner Meinung sind das die Panikverpflichtungen und die Wechsel im Management, die diese Steigerungen verursachen. Dazu die Trainerwechsel.
      wenn wir so weiter machen, nützt uns unser Anlagevermögen bald gar nichts mehr. Das holt sich der Konkursverwalter....

      Zusammen mit der aktuellen Situation sind diese Zahlen dramatisch und nun wird auch der letzte wissen warum es keine Verstärkung im Winter geben wird
      Ich war schon im Kindergarten eine Legende!
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    • Die nachstehende Frage

      Arschkeks schrieb:

      Sind in den Personalkosten auch die außerordentlichen Aufwendungen wie die Abfindungen für diverse Trainer, co Trainer, Manager und Vorsitzende mit drin?
      ist bereits von Bonks und Fiete zutreffend beantwortet worden. Die Antwort hat sich mit den nachstenden Ausführungen gekreuzt. Deshalb erlaube ich mir, folgende Ergänzung anzubringen:

      Aus dem Lagebericht für das GJ 2016/17 geht hervor, dass der im Vergleich zum Vorjahr um 6,347 Mio. Euro gestiegene Personalaufwand "nur" im Umfang von 2,479 Mio. Euro mit Abfindungen belastet ist (s.S. 6 des Lageberichts). Wenn man die Abfindungen des Vorjahres (0,612 Mio. Euro) in die Betrachtung mit einbezieht, kommt man zu dem Ergebnis, dass die laufenden Personalkosten im GJ 2016/17 bei 71,889 Mio Euro und im GJ davor bei 67,400 Mio. Euro lagen.

      Als Begründung für den Anstieg werden die "Kaderumstrukturierung" und "die hohen Investitionen in die Lizenzmannschaft" genannt.

      Im Lagebericht für das GJ 2014/15 hieß es, dass der Personalaufwand mit Abfindungen von 3,276 Mio. Euro belastet ist. Die Personalaufwendungen erfuhren insbesondere durch höhere Spielergehälter im Zusammenhang mit der Kaderrestrukturierung sowie höhere Punkteinsatzprämien, durch das Erreichen von acht Punkten mehr als in der vorangegangen Spielzeit, einen Anstieg gegenüber der Vorsaison. Zudem seien neue Positionen auf oberster Führungsebene neu besetzt worden. Der Anstieg betrug im Vergleich zum Vorjahr immerhin 10,595 Mio. Euro.

      Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von princedenmark1953 ()

    • Bonks schrieb:

      ok, wir verlieren den sportlichen Erfolg 2010 und die Personalkosten steigen an. Ich glaube das muss 2012 sein, da ruft man den Sparkurs aus. Also Kosten senken. Tun sie aber nicht, im Gegenteil, sie steigen sogar. Meiner Meinung sind das die Panikverpflichtungen und die Wechsel im Management, die diese Steigerungen verursachen. Dazu die Trainerwechsel.
      wenn wir so weiter machen, nützt uns unser Anlagevermögen bald gar nichts mehr. Das holt sich der Konkursverwalter....

      Zusammen mit der aktuellen Situation sind diese Zahlen dramatisch und nun wird auch der letzte wissen warum es keine Verstärkung im Winter geben wird
      Nö, die Probleme sind nicht die Ausgaben, nicht die wechselnden Personen, sondern vor allem das falsche Einsetzen der Gelder. Mit mehr Ahnung hätte man durch diese Investitionen einige Plätze in den TV-Geldern weiter oben stehen können, leider aber durfte jeder mal Bundesligamanager im realen Leben spielen. Das und nur das alleine führte dazu, wo wir jetzt stehen. Ein guter Sportchef hätte mit 1/10 des Geldes die gleichen Platzierungen erreicht, mit dem gleichen Geld hätte man um die CL-Plätze mitspielen können. Wir aber geben über die Jahre mit das meiste aus, haben aber auf den wichtigsten Positionen nie das richtige Personal.

      Investitionen sind gut und wichtig, allerdings sollten diese auch Hand und Fuß haben, denn sonst kann es (wie bei uns) bitter werden...
      Ich mache es wie die anderen, reite auf meinem bunten Einhorn durch die Welt und sehe alles rosa-rot... Seit Jahren alles beim HSV verteidigt, nun mit kritischer Stimme nach den letzten Monaten, schon wird man als Dauernörgler abgestempelt. Geiles Forum.

      Und alles nur, weil ich meinen Verein liebe... :ndh:
    • Ich habe den Einstiegsbeitrag vor dem Hintergrund dieser Presseberichterstattung aktualisiert:

      HA, Artikel vom 15.06.17 schrieb:

      Klar ist derzeit nur, dass Bruchhagen den Lizenzspieleretat senken muss. Diese Vereinbarung hat der 68-Jährige bereits bei seiner Benennung zum Vorstandsvorsitzenden im Dezember mit dem Aufsichtsrat getroffen. Seitdem ist intern bekannt, dass der HSV in diesem Sommer sparen will. Bruchhagen stellt klar, dass der Plan, den Gehaltsetat der Profimannschaft von 56 auf 48 Millionen Euro zu senken, keine Bedingung der Deutschen Fußball-Liga im Zuge der Lizenvergabe war.

      HA, Artikel vom 30.06.17 schrieb:

      So oder so hat der HSV mittlerweile sein ursprüngliches Ziel kassiert, den Gehaltsetat in diesem Jahr von 56 auf 48 Millionen Euro zu reduzieren. ...

      "Die angedachten 48 Millionen sind sicherlich in unseren Gremien in der Diskussion", räumte der Clubchef nun also ein. "Sie werden Beweglichkeit nach oben erfahren. Dank Herrn Kühne", sagte Bruchhagen, "seine Unterstützung ist eminent wichtig für uns."

      HA, Artikel vom 09.12.17 schrieb:

      Heribert Bruchhagen: Wer einen 55-Millionen-Euro-Etat aufstellt, weckt natürlich die Erwartung, im Mittelfeld der Bundesliga zu landen. Da besteht ein Defizit bei uns seit den vergangenen fünf Jahren. Sie dürfen aber nicht außer Acht lassen, dass sich andere Clubs finanziell herangepirscht haben. Mainz bekommt elf Millionen Euro TV-Geld mehr als wir, überlegen Sie! Was Probleme bereitet, ist, dass wir trotz eines Umsatzes von mehr als 130 Millionen Euro nur gesichert 50 Millionen Euro in die Lizenzspieler-Abteilung stecken können. Wir müssen uns zwingend in den nächsten Jahren in der TV-Tabelle verbessern. Ebenso gilt es, im Bereich des Sponsorings alle Ressourcen auszuschöpfen. ...

      Heribert Bruchhagen: Vergessen Sie nicht, wie viel Geld der HSV für Abfindungen zahlen musste in den letzten Jahren. Sicher bin ich verpflichtet worden, um vernünftige Verträge zu machen. Über allem steht jedoch der Klassenerhalt. Im vergangenen Geschäftsjahr hatte der HSV mit einem geringem Verlust geplant. Die Umstrukturierungen in der Winterpause, im Sport wie im Management, geschahen aus der Verantwortung für den Klassenerhalt und haben sich am Ende als richtig erwiesen, hatten dann aber auch Auswirkungen auf das Ergebnis.
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    • Das wurde dadurch nicht besser. Klar spricht Bruchhagen auch die Ursachen an. Fehlender sportlicher Erfolg und somit weniger Einnahmen und gezahlte Abfindungen. Das Ergebnis der Betrachtung bleibt aber gleich, wir geben mehr Geld aus als reinkommt. Daraus resultieren auch die Transferaktionen im Winter, die in Moment gleich 0 sind und sicherlich auch die Aktionen im Sommer. Der Umstand, dass viele Talente in den Profikader drücken ist (auch) dieser Tatsache geschuldet.
      Ich war schon im Kindergarten eine Legende!