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HSV-Jugendspieler

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      Seine Mitbewohner sagen, er sei an der Konsole der beste Spieler des Internats. Seine Trainer sagen, er gehöre in seinem Alter zu den drei besten Rechtsverteidigern Deutschlands.
      Das zweite Urteil bedeutet Lenny Borges, 16 Jahre jung, aus Lüneburg natürlich mehr. Er will wie Fiete eines Tages in der Bundesliga spielen, am liebsten in der Arena, die er von seinem WG-Zimmer im zweiten Stock aus sehen kann. Dort, im Stadion, spielte Fiete zuletzt gegen die TSG Hoffenheim. Borges selbst muss gegen die U17 von Werder Bremen ran.
      Fiete Arp ist ein Glücksfall für das Internat
      Die beiden kennen sich seit vier Jahren. Borges, 1,81 Meter groß, hat sich die blonden Haare an den Seiten kurz geschoren und oben lang gelassen. Neulich, erzählt Lenny, seien er und Fiete mit zwei Mädchen unterwegs gewesen. „Die fragten, ob wir Brüder seien.“ Ganz abwegig ist das nicht.
      Doch die Parallelen sollen möglichst bald mehr werden. Fiete, sagt Lenny, sei ein Ansporn für ihn, „das pusht“. Es ist das erklärte Ziel des Vereins, in jedem Jahr einen Nachwuchsspieler in den Profikader zu bringen. Das gelang zuletzt mit dem Japaner Tatsuya Itō und Fiete Arp vortrefflich. Dass der junge Arp aber derart auftrumpft und sich als achtjüngster Torschütze der Bundesliga-Geschichte verewigt, ist ein Glücksfall für das Internat. Der Mittelstürmer lebt seinen Kumpels nun vor, dass der Traum von der großen Karriere greifbar ist. Und dass das Leben, das sie führen, das so aufreibend und voller Entbehrungen ist, ein besonders gutes Ende nehmen kann. Von den vielen Jungs, die es nicht schaffen, hört man draußen selten, aber hier drinnen viel zu oft.

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      EbM: Quelle eingefügt, Zitat ensprechend der Nutzungsbestimmungen gekürzt. ;)
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      Beitrag von AufmPlatz ()

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