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Fehler beim HSV in der jüngeren Vergangenheit

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    • HBS-Christoph schrieb:


      Und wer ist daran Schuld, die Bayern, die Werklklubs oder gar die DFL??? Nein, einzig und allein die sogenannten Traditionsvereine selber. Bayern ist ein Traditionsverein und unangefochten auf deutschlands Thron. Der BVB ist auch kein Retortenverein und bis vor einigen Monaten dachten wir, das - neben Bayern - auch am BVB so schnell kein anderer Verein vorbei kommt. Was unterscheidet aber diese beiden Vorzeige-Traditionsvereine von den nderen Traditionsklubs? Einzig und allein, dass dort mit Konzept und Weitsicht professionell gearbeitet wird. Dort sind entsprechende Strukturen entstanden, geschaffen und geführt von starken Persönlichkeiten und Vollprofis. Un dgenau das ist es auch, was Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen udn Wolfsburg so erfolgreich macht. Da sind vor allem wirklich gute Leute mit einem Konzept am Werk. Erst als zweites muss man das Thema Geld benennen. Sicher das, was zum Start wichtig udn gut ist ... jedes Projekt geht schneller durch die Decke, wenn die "Anschubfinanzierung" gesichert ist. Aber, ob es dann auf höchstem Niveau, in der Bundesligaspitze erfolgreich ist, entscheidet sich in erster Linie durch Kontinuität, Konzept und professionelle Führungspersönlichkeiten.

      Die Traditionsklubs sind - wenn sie von vernünftigen Leuten mit Konzept in eine sinnvolle Struktur überführt werden - nicht so aussichtslos unterlegen, wie gerne von den Fussballromantikern behauptet wird (siehe BVB). In Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Gelsenkirchen & Co. sind riesige Potentiale, weit grösser als in Leipzig, Sinsheim, Wolfsburg und Leverkusen. Nicht jeder Geldgeber muss 100%-Eigbner und Hauptsponsor sein. Die Bedingungen / Potentialvoraussetzungen für den HSV, Hertha, dem FC oder der Eintracht sind andere, wie die der Retortenklubs. Aber sie sind von der Ausgangslage her nicht schlechter. Vereine wie Mainz, Freiburg & Co. gehen auch nicht wegen Leverkusen und Wolfsburg kaputt, die haben auch gegenüber dem HSV udn anderen Vereinen schlechtere Voraussetzungen.

      Falsch!

      Für jeden gezüchteten Verein muss ein Verein runter und das immer der schlechteste der Traditionsvereine... Läuft es bei den Retortenvereinen nicht, wird einfach noch einmal richtig Kohle in die Hand genommen, sodass man zumindest in der 1. Liga bleibt. So schaffen es die Traditionsvereine nie oder nur extrem schwer, solche Vereine wieder aus der 1. Liga zu bekommen. Bei Uerdingen haben wir doch gesehen, was passiert, wenn der Sponsor auf einmal kein Bock mehr hat.

      Natürlich bleibt man bei richtig guter Arbeit drin, aber es wird den Traditionsvereinen immer schwerer gemacht, weil sie automatisch immer weiter nach hinten rutschen. Nächste Saison haben wir noch Ingolstadt dabei, übernächste wahrscheinlich RB. Dazu kommen dann Leverkusen, Wolfsburg, Hoffenheim, wodurch schon 5 dieser Vereine Plätze für traditionsreiche Vereine blockieren. Machen die schlechte Arbeit, werden da 20 Mio. mehr Geld gegeben, machen "normale" Vereine schlechte Arbeit, sind sie am Abgrund und müssen um die Existenz fürchten.
      Ich mache es wie die anderen, reite auf meinem bunten Einhorn durch die Welt und sehe alles rosa-rot... Seit Jahren alles beim HSV verteidigt, nun mit kritischer Stimme nach den letzten Monaten, schon wird man als Dauernörgler abgestempelt. Geiles Forum.

      Und alles nur, weil ich meinen Verein liebe... :ndh:
    • Mausch IT-Services

    • Auch wenn man sich damit nicht beliebt macht, die Übergänge von Retorte- zu Traditionsverein sind doch mittlerweile fließend.

      Wurden denn nicht auch hier die vielen Fehler der Vergangenheit mit Geld ausgeglichen das ein Gönner/Investor gab?

      Wo stünde der große HSV denn jetzt wenn es keinen Kühne geben würde? Wie sieht ein Fan von zB Rot-Weiß Essen wohl den heutigen HSV?

      Ich finde es schon recht abenteuerlich sich selbst als den großen Traditionalisten darzustellen und darauf zu verweisen das Retorten ja jeder Fehler von oben ausgeglichen wird.

      Kaiserslautern wird von Stadt und Land gepimpt, 1860 hat nen Scheich, Gelsenkirchen ein verworrenes Konglomerat an angeschlossenen Firmen in denen die Bilanz geschönt wird dazu lässt man sich vom Russen aushalten, Berlin hat sich an eine Heuschrecke verkauft, mittlerweile haben alle "Vereine" ausgegliederte Kapitalgesellschaften.

      Man diskutiert den Status Quo der aber heute schon überholt ist. Würde hier jemand die Hand dafür ins Feuer legen das sobald 50+1 fällt nicht mehr als 50+1-Anteile am HSV über den Ladentisch gehen? Ist man dann noch Traditionsverein? Oder geht es nur um die Hülle? Dann müsste man auch ein Datum festlegen ab wann jemand Traditionsverein ist oder nicht. 1900? 1948? 1899?
      Wenn wir absteigen werde ich Mitglied.
    • HBS-Christoph schrieb:

      Nagersaft schrieb:

      Konkursverwalter schrieb:

      Sehen wir die anderen 'Dinos', die gescheitert sind. Fahrstuhlclubs wie Köln, Eintracht oder Kaiserslautern. Verschwundene Vereine wie Meiderich.
      NIcht mal der Wiederaufstieg ist garantiert.
      Im Gegenteil, Volkswagen wird nicht eher ruhen, bis sie Ingolstadt auch oben haben. Da können sie dann bald mit Bayern, Wölfen und Ingolstadt die Liga unter sich ausspielen.
      Red Bull genau so.
      Das Alleinstellungsmerkmal 'ewiger Bundesligist' ist kaputt. wohl der einzige Rekord, den die Bayern nicht halten in der Bundesliga.


      Das halte ich mittelfristig ohnehin für das größte Problem für die Bundesliga generell. Die Werksvereine, Bayern und 1-2 Retortenklubs werden in absehbarer Zeit die ersten 8 PLätze unter sich ausmachen, während von den Traditionsvereinen kaum noch Vertreter vorhanden sind. Wird für mich der Punkt sein, an dem ich mich vom Fussball abwende, wobei ich sicher bin, dass dies vielen Leuten so gehen wird.


      Und wer ist daran Schuld, die Bayern, die Werklklubs oder gar die DFL??? Nein, einzig und allein die sogenannten Traditionsvereine selber. Bayern ist ein Traditionsverein und unangefochten auf deutschlands Thron. Der BVB ist auch kein Retortenverein und bis vor einigen Monaten dachten wir, das - neben Bayern - auch am BVB so schnell kein anderer Verein vorbei kommt. Was unterscheidet aber diese beiden Vorzeige-Traditionsvereine von den nderen Traditionsklubs? Einzig und allein, dass dort mit Konzept und Weitsicht professionell gearbeitet wird. Dort sind entsprechende Strukturen entstanden, geschaffen und geführt von starken Persönlichkeiten und Vollprofis. Un dgenau das ist es auch, was Leipzig, Hoffenheim, Leverkusen udn Wolfsburg so erfolgreich macht. Da sind vor allem wirklich gute Leute mit einem Konzept am Werk. Erst als zweites muss man das Thema Geld benennen. Sicher das, was zum Start wichtig udn gut ist ... jedes Projekt geht schneller durch die Decke, wenn die "Anschubfinanzierung" gesichert ist. Aber, ob es dann auf höchstem Niveau, in der Bundesligaspitze erfolgreich ist, entscheidet sich in erster Linie durch Kontinuität, Konzept und professionelle Führungspersönlichkeiten.

      Die Traditionsklubs sind - wenn sie von vernünftigen Leuten mit Konzept in eine sinnvolle Struktur überführt werden - nicht so aussichtslos unterlegen, wie gerne von den Fussballromantikern behauptet wird (siehe BVB). In Hamburg, Köln, Frankfurt, Stuttgart, Berlin, Gelsenkirchen & Co. sind riesige Potentiale, weit grösser als in Leipzig, Sinsheim, Wolfsburg und Leverkusen. Nicht jeder Geldgeber muss 100%-Eigbner und Hauptsponsor sein. Die Bedingungen / Potentialvoraussetzungen für den HSV, Hertha, dem FC oder der Eintracht sind andere, wie die der Retortenklubs. Aber sie sind von der Ausgangslage her nicht schlechter. Vereine wie Mainz, Freiburg & Co. gehen auch nicht wegen Leverkusen und Wolfsburg kaputt, die haben auch gegenüber dem HSV udn anderen Vereinen schlechtere Voraussetzungen.
      Es läuft so: vier bis acht Vereine diktieren europaweit die Preise, und dann stehen Vereine wie der FC Porto, Schalke, Lyon, Tottenham, BVB oder auch wir hinten an. Deshalb verstehe ich deine Kritik an den Vereinsführungen dieser Vereine nicht.

      Die Superstars gehen nach Madrid, Barcelona oder München, und nicht nach Dortmund, Lyon oder Schalke, weil diese sie ganz einfach nicht bezahlen können. Dann muss man sich eben mit Spielern wie Aubameyang, Huntelaar und Konsorten abfinden, und dann ist (siehe z. B. Mikhitaryan oder Ramos) die Gefahr größer, einen Flop einzukaufen. Oder nehme Schalke, die müssen auf Teufel komm raus einen Kader zusammenstellen, der International spielen soll. Und das mit Spielern die in Barcelona oder Madrid auf der Bank/Tribüne oder in Farmteams spielen würden. Allerdings verlangen die (Dank der angesprochenen vier bis acht Vereinen) ebenfalls Horrorgehälter und schon steckt ein Verein bei drei bis vier unglücklichen Transfers in diese Spirale. Und die kaufen doch nicht einfach blind, man erhofft sich doch was dabei. Das sind doch nicht alles Blinde vor dem Herrn, ohne Konzept etc.. Und schafft es dann ein Verein wie Dortmund dank glücklicher Transfers und guten Jugendjahrgang mal zwei, drei gute jahre, werden die Filets von den großen Vereinen weggekauft. Jetzt stehst du wieder am Anfang. Und sowas lässt sich nicht so einfach wiederholen.

      Was würdest du an Watzkes Stelle machen? Die Fans in Dortmund gieren nach Spitzenfußball, diese Saison wird man ihnen verzeihen, nächste Saison auch? Würden die Fans einen "billigen" Kader und Rang 8-12 aktzeptieren? Wohl eher nicht, d.h., man muss sich weiter am Triple-B-Markt bedienen, wo die Spieler aber auch schon 5-8 Millionen im Jahr verlangen und bekommen (siehe Boateng). Und die Gefahr ist einfach zu groß, mit hoher Qualität eben nicht ins internationale Geschäft zu kommen, und dann muss aussortiert werden, es ist keine Kohle mehr da und das wars dann. Werder Bremen ist ein Paradebeispiel. Auch wir, aber wir haben zum Glück Onkel Kühne.

      Selbiges gilt für die Trainer, die wachsen auch nicht auf den Bäumen. Ja, es gibt ein paar gute Beispiele, z. B. den hier von einigen hochgelobten Vollpfosten aus Mainz, den ich zum verrecken nicht beim HSV sehen wollte. A pro pos HSV, da passt das Gegenbeispiel: wird ein unerfahrener Trainer installiert, und es stellt sich nicht sofort der Erfolg ein, wird gleich Druck ausgeübt, und er wird ziemlich schnell entlassen.

      So läuft das Business, und nicht anders.
    • Mausch IT-Services

    • Ich habe nicht den großen Traditionalisten gegeben und zur Schuldfrage habe ich auch nichts gesagt, sondern lediglich festgestellt, dass ich hier eine Entwicklung sehe, die meines Erachtens die Attraktivität der Liga mittelfristig dauerhaft beschädigen wird und zumindest in meinem Fall ggf. auch zu einer völligen Abkehr vom Fussball führen wird.

      Grundsätzlich sehe ich aber tatsächlich noch klare Trennlinien zwischen Traditionsvereinen, und Werk- und Retortenclubs, auch wenn sich hinsichtlich der Finanzierung sicherlich zunehmend Parallelen auftun (aber selbst da gilt: Warum ist das so? Nicht zuletzt doch auch, weil man eben ansonsten mit den Werkvereinen nicht mehr konkurrieren konnte).
    • Nagersaft schrieb:

      Konkursverwalter schrieb:

      Sehen wir die anderen 'Dinos', die gescheitert sind. Fahrstuhlclubs wie Köln, Eintracht oder Kaiserslautern. Verschwundene Vereine wie Meiderich.
      NIcht mal der Wiederaufstieg ist garantiert.
      Im Gegenteil, Volkswagen wird nicht eher ruhen, bis sie Ingolstadt auch oben haben. Da können sie dann bald mit Bayern, Wölfen und Ingolstadt die Liga unter sich ausspielen.
      Red Bull genau so.
      Das Alleinstellungsmerkmal 'ewiger Bundesligist' ist kaputt. wohl der einzige Rekord, den die Bayern nicht halten in der Bundesliga.


      Das halte ich mittelfristig ohnehin für das größte Problem für die Bundesliga generell. Die Werksvereine, Bayern und 1-2 Retortenklubs werden in absehbarer Zeit die ersten 8 PLätze unter sich ausmachen, während von den Traditionsvereinen kaum noch Vertreter vorhanden sind. Wird für mich der Punkt sein, an dem ich mich vom Fussball abwende, wobei ich sicher bin, dass dies vielen Leuten so gehen wird.

      Bei mir hat diese Abwendung schon in den letzten Jahren begonnen. Die Werte, die eine Vereinsphilosophie im Fußball auch heutzutage noch ausmachen sollen (Jugendarbeit und Scouting), werden durch Geld zunichte gemacht. Auf der einen Seite haben wir Vereine wie PSG, Man. City oder eben auch RB Leipzig, die wie Phoenix aus der Asche kommen, sich bequem zurücklehnen, die Benjamins springen, den Hasen laufen lassen, und auf der anderen Seite haben wir alles andere, was mittlerweile nur noch die Jugendabteilung solcher Vereine ist. Und das ist nicht in Ordnung bzw. stellt in meinen Augen eine Wettbewerbsverzerrung dar.

      Das ganze entwickelt sich dann in die Richtung, in die der Fußball immer uninteressanter wird. Die Spieler von Bayern München feieren ihre Tore gar nicht mehr richtig. Schon beim 1:0 fällt die Reaktion der Spieler so aus, als wenn man gerade das 8:0 geschossen hätte. Auf der anderen Seite wird die Schadenfreude und Häme bei Niederlagen von Top-Mannschaften immer größer, da den Menschen die Dominanz auf die Nerven geht. Und diese Dominanz wird in den nächsten Jahren nicht kleiner werden.

      Es ist doch viel interessanter zu sehen, wie sich Vereine auf lange Sicht entwickeln, wie sich die Jugendarbeit auszeichnet, wie sich das Scouting auswirkt, und wie das Trainerteam arbeitet. So etwas sieht man leider nur noch im Nationalmannschaftsfußball. Aber wie kann man den Vereinsfußball retten? Ablösesummen verbieten, Salary Cap einführen und schon wird die Langeweile, in die der Fußball in die letzten Jahre verkommen ist, in eine spannendere, fairere und abwechslungsreichere Richtung gehen.
    • Mausch IT-Services

    • Bill Belichick schrieb:

      Es ist doch viel interessanter zu sehen, wie sich Vereine auf lange Sicht entwickeln, wie sich die Jugendarbeit auszeichnet, wie sich das Scouting auswirkt, und wie das Trainerteam arbeitet. So etwas sieht man leider nur noch im Nationalmannschaftsfußball. Aber wie kann man den Vereinsfußball retten? Ablösesummen verbieten, Salary Cap einführen und schon wird die Langeweile, in die der Fußball in die letzten Jahre verkommen ist, in eine spannendere, fairere und abwechslungsreichere Richtung gehen.


      Nur mal eine Verständnisfrage ganz ohne Moralkeule: Wie hilft das Abschaffen der Ablösen den kleineren Vereinen? Würden Spieler dann nur noch zu Vertragsende den Verein wechseln?

      Salary Cap find ich per se keinen schlechten Ansatz. Muss man natürlich sehen, wie man das zumindest UEFA-weit durchkriegt ohne das es eine ähnliche Farce wie das FFP wird.
      A learning experience is one of those things that say, "You know that thing you just did? Don't do that."
    • idizzle schrieb:

      Bill Belichick schrieb:

      Es ist doch viel interessanter zu sehen, wie sich Vereine auf lange Sicht entwickeln, wie sich die Jugendarbeit auszeichnet, wie sich das Scouting auswirkt, und wie das Trainerteam arbeitet. So etwas sieht man leider nur noch im Nationalmannschaftsfußball. Aber wie kann man den Vereinsfußball retten? Ablösesummen verbieten, Salary Cap einführen und schon wird die Langeweile, in die der Fußball in die letzten Jahre verkommen ist, in eine spannendere, fairere und abwechslungsreichere Richtung gehen.


      Nur mal eine Verständnisfrage ganz ohne Moralkeule: Wie hilft das Abschaffen der Ablösen den kleineren Vereinen? Würden Spieler dann nur noch zu Vertragsende den Verein wechseln?


      1. Frage: es hilft ihnen in Verbindung mit dem Salary Cap, da ein Topverein dann nicht mehr alle Topspieler verpflichten kann. Bayern kann sich dann halt nur noch Ribery oder Robben leisten, und nicht beide. Oder nur Lewandowski oder Götze. usw. Das heißt diese Spieler müssen dann anderswo unterkommen, was wiederum bedeutet, dass die Breite der Liga verstärkt wird.

      2. Frage: ja, oder man macht einen Spielertausch mit einem Spieler, der gleiches Gehalt hat. Oder der mehr/weniger Gehalt hat, je nach dem, wieviel Platz man unter dem Salary Cap hat.

      Zwar können finanzstarke Klubs bei einem Salary Cap immer noch Topspieler bekommen, aber man muss sein Salary-Cap gründlich planen, was Vertragslaufzeit und Gehalt angeht. Und ich kann mir vorstellen, dass da jede Menge Klubs Probleme mit haben würden.
    • Bill Belichick schrieb:

      idizzle schrieb:

      Bill Belichick schrieb:

      Es ist doch viel interessanter zu sehen, wie sich Vereine auf lange Sicht entwickeln, wie sich die Jugendarbeit auszeichnet, wie sich das Scouting auswirkt, und wie das Trainerteam arbeitet. So etwas sieht man leider nur noch im Nationalmannschaftsfußball. Aber wie kann man den Vereinsfußball retten? Ablösesummen verbieten, Salary Cap einführen und schon wird die Langeweile, in die der Fußball in die letzten Jahre verkommen ist, in eine spannendere, fairere und abwechslungsreichere Richtung gehen.


      Nur mal eine Verständnisfrage ganz ohne Moralkeule: Wie hilft das Abschaffen der Ablösen den kleineren Vereinen? Würden Spieler dann nur noch zu Vertragsende den Verein wechseln?


      1. Frage: es hilft ihnen in Verbindung mit dem Salary Cap, da ein Topverein dann nicht mehr alle Topspieler verpflichten kann. Bayern kann sich dann halt nur noch Ribery oder Robben leisten, und nicht beide. Oder nur Lewandowski oder Götze. usw. Das heißt diese Spieler müssen dann anderswo unterkommen, was wiederum bedeutet, dass die Breite der Liga verstärkt wird.

      2. Frage: ja, oder man macht einen Spielertausch mit einem Spieler, der gleiches Gehalt hat. Oder der mehr/weniger Gehalt hat, je nach dem, wieviel Platz man unter dem Salary Cap hat.

      Zwar können finanzstarke Klubs bei einem Salary Cap immer noch Topspieler bekommen, aber man muss sein Salary-Cap gründlich planen, was Vertragslaufzeit und Gehalt angeht. Und ich kann mir vorstellen, dass da jede Menge Klubs Probleme mit haben würden.



      Ah, okay. Aber dazu müsste man ja nicht zwingen die Ablösesummen verbieten. Es ist ja am Ende sowieso hauptsächlich das Salary Cap, das das Aufkaufen von Spielern durch zum Beispiel Bayern oder WOB für eine gleichstarke Zweite Reihe/Bank verhindern würde. Prinzipiell spricht ja nix dagegen, dass eine Ablöse gezahlt würde, wenn der aufnehmende Verein den Platz unter dem SC schaffen kann für den neuen Spieler. Nicht wenige Clubs mit schwächeren wirtschaftlichen Umfeldern als der HSV finanzieren sich ja auch über Ablösen und würden dadurch eher verlieren, da ausgebildete "Mehrwertspieler" für lau gingen oder gegen gleichteure Spieler getauscht werden müssten. So verliert man eher einen Weg durch gute Jugendarbeit und Scouting Geld zu generieren.
      A learning experience is one of those things that say, "You know that thing you just did? Don't do that."
    • Mausch IT-Services

    • Hätte Klopp sich mal vernünftig angezogen und wäre pünktlich zum Training gekommen... Wer weiß, wo wir jetzt sonst gestanden hätten... :seufz:
      Ich mache es wie die anderen, reite auf meinem bunten Einhorn durch die Welt und sehe alles rosa-rot... Seit Jahren alles beim HSV verteidigt, nun mit kritischer Stimme nach den letzten Monaten, schon wird man als Dauernörgler abgestempelt. Geiles Forum.

      Und alles nur, weil ich meinen Verein liebe... :ndh:
    • Beim Salary Cup, sollte man eines nicht vergessen, wir sprechen hier von einem geschlossenem System EINES Landes.
      Außerhalb der USA sind ihre originären Sportarten so gut wie bedeutungslos, was es für die Verantwortlichen natürlich einfach macht eine Gehaltsgrenze einzuführen.


      aber:

      Die Gehaltsobergrenzen sind seit
      ihrer Einführung (NBA 1984, NFL 1994) durch mehrere
      Ausnahmeregelungen modifiziert und letztlich verwässert worden.

      Seit der Spielzeit 1993 halten sich nur noch ein bis maximal
      zwei NBA-Teams an die Vorgaben für Teamobergrenzen. Der Mittelwert
      liegt immer deutlich, in der Spielzeit 2000 sogar 30% über dem Salary
      Cap. Die Teams mit der höchsten Gehaltssumme liegen mindestens 100%
      über der Gehaltsgrenze. Die tatsächliche Überschreitung dürfte noch höher
      sein, da einige Gehaltsbestandteile nicht berichtet oder non-pekuniär
      entrichtet werden.

      Auszug aus:
      Ökonomische Analyse und empirische Erfahrungswerte der
      amerikanischen Major Leagues
      von Ingo Kipker
      Proteste funktionieren nur, wenn Menschenrechte verletzt wurden.
      Protestieren weil man nicht seinen Willen bekommen hat,ist rumheulen.
      ---------------------------------------------------------------------------------------------------------------
      Für die Deutschen ist Fußball kein Spiel, sondern nationaler Gründungsmythos. (J. Augstein)
    • Wenn die Dosen gegen die Radkappen oder Ingolstadt gegen Hoffenheim antreten wird das in der Bundesliga definitiv zu einem Attraktivitätsrückgang führen. Das werden zunehmend weniger Leute sehen wollen, sinkende Zuschauerzahlen im Stadion und weniger Fernsehzuschauer gefährden den (Werbe-) Markt. Letztlich gibt es dann verschiedene Entwickungsszenarien. A) Die großen Clubs (FCB und evtl der BVB) verabschieden sich in eine Art Europaliga und die Werksclubs spielen für einige Jahre einen best of the rest aus. Diese Liga wird dann für die Konzerne und Werbekunden mittelfristig so unattraktiv, dass die Konzernvereine auch wieder aussterben könnten. Ein anderes Szenario wäre dass die Traditionsvereine mit hoher Popularität einen Bonus bei den TV Geldern bekommen und so Nachteile ausgeglichen werden. Für wahrscheinlicher halte ich das die 50+1 Grenze in Folge des Drucks aufgehoben wird. Alle großen Vereine werden dann bestimmten Konzernen, Milliardäre, Scheichs etc gehören. Die Bundesliga wäre dann prinzipiell so wettbewerbsfähig wie die Premiere League und auch ähnlich gut international vermarktbar, da die ganzen bekannten Clubnamen auftauchen.

      Mir persönlich wäre Alternative a am liebsten. Weil ich möchte das Fussball mal wieder so richtig schön out ist und nicht jeder Hans und Franz sich äußert oder ins Stadion fährt. Weniger öffentliches Interesse, weniger Kommerz und mehr Punkrock. :prost:

      Der HSV bleibt uns in jeden der Szenarien auf jeden Fall erhalten. In welcher Form auch immer.
    • Mausch IT-Services

    • regulus67 schrieb:

      Außerhalb der USA sind ihre originären Sportarten so gut wie bedeutungslos, was es für die Verantwortlichen natürlich einfach macht eine Gehaltsgrenze einzuführen.


      Sicher kann man ein SC nicht nur in der Bundesliga umsetzen und es UEFA-weit umzusetzen wäre schwer, weil die wirtschaftlichen Gegebenheiten selbst ohne Scheich für Manchester eben ganz andere sind als für Piräus. Ein bestimmtes Gefälle würde sicherlich erhalten bleiben müssen, denn selbst wenn sie wollten, könnten ohne Ausgleichszahlungen ja nicht alle Ligen dasselbe Cap ausrufen, besonders nicht, wenn ein damit einhergehender Floor kommt, also Mindestausgaben.

      Eishockey ist aber sicher kein Nordamerika-exklusiver Sport und hat das härteste Salary Cap aller US-Ligen, ohne dass deshalb großartig Spieler nach Russland oder Schweden abgewandert wären (ganz vereinzelte Russen eh die über den Zenit waren, wie auch jetzt schon Fussballer des Geldes wegen in die USA oder nach Katar gehen). Denke Südamerika wäre da ähnlich der KHL kein wirklicher Abwanderungsmarkt für die besten Fußballer und der Rest (Katar, MSL, China) sind doch nur Spaßligen.
      A learning experience is one of those things that say, "You know that thing you just did? Don't do that."
    • financial fair play ist nichts anderes, als eine maßnahme der etablierten clubs, um den status quo zu sichern.
      gut, der hsv war eigentlich auch etabliert, aber das tut da nichts zur sache.

      auch die bayern hängen am tropf der sponsoren, ob da jetzt ein Scheich zahlt oder ein staatlich subventionierte Konzern wie Volkswagen, ob Adidas Hoeness mit "Spielgeld" besticht, oder ein oligarch.. wo ist da der unterschied?
    • Nach zwei Siegen in Folge meinen die Herren :gaenseschlappen: Fussballspieler :gaenseschlappen: des HSV mal wieder, sie sind unbezwingbar und es läuft von alleine.
      Diese Einstellung der Profis kotzt mich einfach nur noch an.
      Das Spiel gegen Stuttgart war eine Frechheit.
      Das das gegen die Schwaben schwer werden würde, war jedem klar, aber die Art und Weise macht mich mal wieder sprachlos.

      Den vermutlichen Abstieg haben wir uns sowas von verdient. Seit Jahren wurde kontinuierlich daraufhin gearbeitet.

      Herzlichen Glückwunsch an alle Verantwortlichen.
      :effe: :effe: :effe:
    • Mausch IT-Services

    • Wir haben ja schon immer unser Geld in Form von Abfindungen "Trainer" und "Sportdirektoren" mit vollen Händen ausdem Fenster geworfen, aber jetzt fangen wir auch bei unseren Spielern an???

      1. Lasse Sobiech wird an St. Pauli verliehen. Die zeigen nach der Saison Interesse an einer Festverpflichtung und der Spieler ist dem auch nicht abgeneigt.
      Ich hätte hier dann mit einer Ablösesumme von 200- 300.000,-- € gerechnet.
      Die Summe gab es dann auch, allerdings für den Spieler von uns, damit er seinen Vertrag auflöst.
      Hallo?? Jemand zu Hause???
      Dann hätte man ihn auch noch ein weiteres Jahr an die Betreibssportmannschaft des Modelabels verleihen können.

      2. Maximilian Beister wird nicht zugetraut sich nach seiner Verletzung dauerhaft bei uns durchzusetzen. Er soll sich einen neuen Verein suchen. Kurze Zeit später ist zu lesen, dass der Vertrag aufgelöst werden soll. 2 Wochen später wird der Vertrag aufgelöst, weil kein Verein beim HSV Interesse angemeldet hat.
      Das ist ja komisch. Wieso meldet sich denn keiner???
      Mainz kontaktiert den Berater von Maxi direkt und klärt schon mal alles, damit einen Tag nach Bestätigung der Aufhebung des Vertrages und sicherlich der Zahlung einer weiteren Abfindung vom HSV die Verpflichtung bekanntgegeben werden kann.
      Auch hier hätte ich mit mit einer Ablöse von rund 500.000,--€ gerechnet, aber nein nicht mit unserem HSV.

      Wahrscheinlich bin ich einfach nur ein viel zu kleines Licht um das große Ganze zu erblicken.
    • Ich sag dazu nichts mehr. Ich bin nämlich der, der alles nur negative sieht. Sag mir aber doch bitte mal ein einziger Mensch, was in diesem Verein noch positive ist. Jetzt macht man sich sogar beim Verschenken von Spielern noch lächerlich und wird zum Gespött der Leute...
      Wann hört das endlich alles auf und wir warden wieder ein normaler Bundesligaverein?
    • Wollt ihr es nicht verstehen oder sucht ihr einfach nur ein Grund, um am HSV zu nörgeln. Für Beister und Sobiech gab es kein Markt, wo man Ablöse bekommen hätte. und der Verein brauchte das Geld ( Gehalt was frei wird ) und Planungssicherheit sofort.
    • Mausch IT-Services

    • Bennohsv schrieb:

      Wollt ihr es nicht verstehen oder sucht ihr einfach nur ein Grund, um am HSV zu nörgeln. Für Beister und Sobiech gab es kein Markt, wo man Ablöse bekommen hätte. und der Verein brauchte das Geld ( Gehalt was frei wird ) und Planungssicherheit sofort.

      nö, wir wollen es nicht verstehen :klatschen:
    • CCFVA schrieb:

      Wir haben ja schon immer unser Geld in Form von Abfindungen "Trainer" und "Sportdirektoren" mit vollen Händen ausdem Fenster geworfen, aber jetzt fangen wir auch bei unseren Spielern an???

      1. Lasse Sobiech wird an St. Pauli verliehen. Die zeigen nach der Saison Interesse an einer Festverpflichtung und der Spieler ist dem auch nicht abgeneigt.
      Ich hätte hier dann mit einer Ablösesumme von 200- 300.000,-- € gerechnet.
      Die Summe gab es dann auch, allerdings für den Spieler von uns, damit er seinen Vertrag auflöst.
      Hallo?? Jemand zu Hause???
      Dann hätte man ihn auch noch ein weiteres Jahr an die Betreibssportmannschaft des Modelabels verleihen können.

      2. Maximilian Beister wird nicht zugetraut sich nach seiner Verletzung dauerhaft bei uns durchzusetzen. Er soll sich einen neuen Verein suchen. Kurze Zeit später ist zu lesen, dass der Vertrag aufgelöst werden soll. 2 Wochen später wird der Vertrag aufgelöst, weil kein Verein beim HSV Interesse angemeldet hat.
      Das ist ja komisch. Wieso meldet sich denn keiner???
      Mainz kontaktiert den Berater von Maxi direkt und klärt schon mal alles, damit einen Tag nach Bestätigung der Aufhebung des Vertrages und sicherlich der Zahlung einer weiteren Abfindung vom HSV die Verpflichtung bekanntgegeben werden kann.
      Auch hier hätte ich mit mit einer Ablöse von rund 500.000,--€ gerechnet, aber nein nicht mit unserem HSV.

      Wahrscheinlich bin ich einfach nur ein viel zu kleines Licht um das große Ganze zu erblicken.

      Punkt 1.: Würde ich dir mal recht geben. Hätte man auch aus meiner Sicht schlauer regeln können, wobei ich immer annehmen werde, dass die Vereinsführung versucht hat, Geld rauszuschlagen. Aber hier gilt (wie auch für Punkt 2.): Will Pauli keine Ablöse zahlen und plant man nicht mehr mit Sobiech, dann ist´s kostengünstiger den Vertrag aufzulösen, Gehalt einzusparen und ein "Thema" vom Tisch zu haben. - Dass man sich damit erpressbar macht, ist ein anderes Thema und da muss der HSV aufpassen.

      Punkt 2.: Da gilt vermutlich dasselbe wie für Punkt 1. Außerdem geistert ja gerade das Gerücht um, dass Beister den HSV verarscht hat, indem er (oder sein Berater) meinten, es gäbe keine Interessenten für ihn, obwohl sie Schlange standen.
      Meister 1923,1928,1960,1979,1982,1983|Pokalsieger 1963,1976,1987|Europapokal der Landesmeister 1983|Europapokal der Pokalsieger 1977